
Der Kleine Muk macht einfach Spaß!
Zusätzliche neue Features machen
den kleinen Muk zum vollwertigen, vielseitigen Partner für Sessions,
(kleine) Gigs oder zu Hause. Mit einer Zusatz-Box erreicht man aber
durchaus genügend Lautstärke, um auf einer mittleren Bühne
durchzukommen.
Auf mehrfachen Wunsch hin haben wir ihm feinen
Accutronics® - Federhall und eine zusätzliche Leistungsreduzierung von 5
auf 0,5 Watt implantiert. Das ermöglicht vollen Röhrensound &
Endstufensättigung/-zerre auch schon bei Schlafzimmer - Lautstärke.
Darüberhinaus
wurde der Overdrive-Kanal um eine (fuß-) schaltbare Röhrenstufe (Boost)
erweitert, um einen noch dichteren, sahnigeren High-Gain-Sound zu
erreichen, sowie ein zuschaltbarer Tight-Schaltkreis integriert, um
einen matschigen Ton bei basslastigen Gitarren/Pickups zu unterbinden.
Der Clean-Kanal blieb, bis auf den neuen Bright-Schalter, unverändert.
Der
kleine Muk vereint also - wie gehabt - 2 völlig eigenständige Kanäle
und eine Class-A Endstufe, welche den 12-Zoll Vintage - Speaker
antreibt.
Der (fuß-) schaltbare „Smooth" - Schaltkreis bewirkt einen
weicheren Ton, indem er die Präsenzen in der Endstufe dämpft. Das kann
auch dazu verwendet werden, um beim Umschalten von eher zurückhaltendem
Rhythmus- auf Solo-Spiel mehr „Biss" zu erhalten.
Obwohl die
einfachen, überschaubaren Bedienelemente das wenig vermuten lassen,
stehen aufgrund der effektiv arbeitenden Regler umfangreiche
Einstellmöglichkeiten zur Verfügung und die 4 fußschaltbaren Funktionen
tun den Rest für eine hohe Flexibilität im Musikeralltag.
Somit
deckt der kleine Muk eine Soundpalette von Jazz/Fusion über Blues bis
Rock und mehr ab und ist auch für Resonatorgitarren besonders gut
geeignet.
Für Interessierte noch ein paar Details zu den Eigenschaften des kleinen Muk:
Clean Kanal
- der Tone-Regler beeinflußt sehr effizient & ausgewogen das Bass-/Höhen-Verhältnis
- der Bright-Schalter bringt je nach Stellung des Volume mehr Höhen-Glanz oder „Twang" ins Spiel
- je nach Soundvorstellungen (wirklich clean, "twangy" od. leicht
crunchig angezerrt) kann man mittels "Volume" quasi den Gain verändern
& mit dem Tone-Regler (der vor dem Volume sitzt) beeinflussen,
welche Frequenzen mehr angezerrt werden. zB die Bässe weniger & die
Höhen mehr (was bei „Volume" weit auf oder bass-starker Gitarre zu
empfehlen ist)
Overdrive Kanal
- der Edge-Regler arbeitet ähnlich dem Tone-Regler
- Boost-Schalter: (ist fußschaltbar) hier wird eine zusätzliche
Röhrenstufe hinzugeschaltet, was eine dichtere Zerrstruktur ergibt &
bei hohem Gain einen sehr sahnigen Lead-Sound erzeugt. Je nachdem, wie
„fett", also bass-lastig die Gitarre oder der Tonabnehmer ist & es
dadurch zu matschigem Ton bei den tieferen oder gedämpften Saiten kommt,
empfiehlt es sich, den Tight-Schalter zu betätigen
- Tight-Schalter: senkt im Eingangskreis der 1. Röhre die Bässe &
einen gewissen Mittenteil entsprechend ab, damit der Ton schlanker wird
& bei hohem Gain kein Matsch im Sound entsteht. (vor allem mit
Hals-Humbuckern oft ein Problem)
Röhren
- in der Vorstufe tun 3 ECC83/12AX7 von Tungsol (V1) & Sovtek (V2, V3) ihren Dienst, sie sind an der Gehäuseinnenseite, horizontal angebracht.
- in der Endstufe ist standardmäßig die Allrounder-Röhre 6L6GC/5881 von Sovtek verbaut, welche in der hier verwendeten reinen Class-A - Schaltung ca. 5W (unverzerrt) und bis zu ca. 10W (verzerrt) abliefert. Es kann auch eine EL34 oder deren „Brüder" 6CA7 oder KT77, sowie KT66 oder 6V6 verwendet werden. Ein Röhrentausch kann jederzeit vorgenommen werden, ohne etwas einstellen oder abgleichen zu müssen.
Speaker: (wir empfehlen:)
- Eminence Red Fang: ein lauter, rockiger, aber nicht zu schroffer Speaker, für alle Stilrichtungen geeignet. Auch clean sehr ausgewogen & stabil.
- Jensen P12R: weicher, ausgewogener Klang, im Grunde für alle Stilrichtungen gut geeignet, nicht recht laut, färbt ab mittleren Lautstärken den Klang etwas schmutzig / bluesig